Foodstyling Versuch die 1.

Ich muss ehrlich sein: an mir ist KEINE Foodstylistin verloren gegangen. Stundenlang stehe ich in der Küche, um mir ein großartiges Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Spinat zuzubereiten, es appetitlich anzurichten und danach voller Stolz zu fotografieren. Das Ergebnis sieht dann in etwa aus wie … gelbes Erbrochenes.

Und wieder einmal frage ich mich: wie machen die das in den Kochbüchern nur? Ich glaube, auch hier gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Wobei es recht leicht ist einen Kuchen zu fotografieren (sehr hot), ist es dann schon schwierig aus einem Eintopf das Letzte herauszuholen (sehr not). Da trennt sich echt die Spreu vom Weizen und was Essensfotografie angeht, gehöre ich definitiv zur Spreu.

Obwohl die Bilder diese Message nicht transportieren, hat das Kürbis-Kichererbsen-Curry großartig geschmeckt. Das hat mir auch meine liebe Freundin Nina bestätigt, die ich damit zwangsbeglückt habe (sie musste es einen Tag später aus einer Tupperdose aufgewärmt essen).

Du brauchst dafür:

  • 1 EL Kokosöl
  • 1 Zwiebel in Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 400 g Hokkaido Kürbis (muss nicht geschält werden)
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • 200 g Spinat
  • 150 ml Kokoscreme (z.B. von Alpro Soja)
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Currypulver

Zwiebel und Knoblauch in einem großen Topf im Kokosöl anschwitzen. Dann die Brühe und den Kürbis dazugeben und mit Currypulver kräftig würzen. Das Ganze auf mittlerer Stufe aufkochen, die Hitze reduzieren und etwa 10 Minuten köcheln lassen.

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Danach Kichererbsen hinzufügen und noch ein bisschen köcheln lassen. Zum Schluss den Spinat, die Kokoscreme und den Zitronensaft unterrühren.

Das Curry eignet sich perfekt zum Mitnehmen und schmeckt auch aufgewärmt gut. Und wer weiß, vielleicht freuen sich ja deine Kollegen in der Arbeit, wenn sie mal mit einem Curry zwangsbeglückt werden?

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